top of page
2.JPG

HOCHLEISTUNG: ES BRAUCHT ZWEI ZUTATEN

Die Formel 1: ein Top-Beispiel für Hochleistung. Die Dauer von Boxenstopps hat sich in 75 Jahren von mehreren Minuten auf 1.8 Sekunden reduziert. 
Nimm‘ dir 2 Minuten Zeit für das Video. 
Frage dich:

 

Welche „Zutaten“ braucht es dafür zwingend?

Wie klar sind dem Team das „WAS tun wir“ & „WIE tun wir es“?

WAS-Seite_LWS_1227.png

Wie relevant sind formelle Aspekte wie Prozesse, Stellenbeschreibungen/ AKV, Anreizsysteme, etc. - welchen Anteil hat die Führung, die Güte des Miteinanders, das Teamplay?

Was bedeuten deine Erkenntnisse - übertragen auf "deine" Organisation?

Was bedeutet es für dich darin?

Hochleistung gibt es in der Formel 1. In anderen Sportarten. In Organisationen jeder Art: Handwerksbetriebe, Einzelhandel, Restaurants, Vereine, Unternehmen, Non-Profit-Organisationen. Bei Hochleistung geben die Teammitglieder mit höchster intrinsischer Motivation ihr Bestes in Bezug auf das gemeinsame Ziel, ohne dabei "auszubrennen"

Die Prinzipien von Hochleistung sind dabei immer gleich. Einige sind übertragbar. Andere nicht

Zwei Zutaten sind zentral: Es braucht eine klare Richtung: Einen "Nordstern", eine klare Identität.

Und ein darauf ausgerichtetes Zusammenwirkens von Menschen darin. Das Zusammenwirken bestimmt über den „organisatorischen Wirkungsgrad“. Dieser zeigt: wieviel von dem, was Menschen in Teams bestmöglich zusammen erreichen können, wird tatsächlich erreicht?

Kurz: Es geht um das WAS und das WIE

Hochleistung entsteht NIE allein durch "formelles Zeug" wie Prozesse, Stellenbeschreibungen/ AKV, Cockpits/ KPI, Anreizsysteme. Im Industriezeitalter war die tayloristische Führungslogik dominant und richtig: "Die oben" wissen und sagen, wo es lang geht und sagen "denen unten", was und wie sie es zu tun haben. Zugrunde liegt ein mechanistisches Bild von Organisationen mit linearen Wirkzusammenhängen. Organisationen als Getriebe. Diese Führungslogik braucht stabile Umfelder. Diese gibt es aber immer weniger. Viele Organisationen sehen sich hochdynamischen Umfeldern gegenüber. Und leiden heute unter einer „Über-Taylorisierung“ mit Ab-Teilungen, Schnitt-Stellen. Das organisatorische Set-up passt an vielen Stellen einfach nicht mehr. Mit noch mehr „formellem Zeug“ wird versucht, dies zu kitten. Meist ohne bleibenden Erfolg. Denn es wirken Menschen, nicht Maschinen

Bei hoher Marktdynamik bringen organisatorische set-ups der Vergangenheit Organisationen in Existenzkrisen:

Zu langsam, zu teuer. Keine Werkzeuge für heutige Herausforderungen. Keiner fühlt sich oder ist verantwortlich. Die Energie entlädt sich in Reibung, Fingerpointing und "Beschäftigung der Organisation mit sich selbst".

Und nicht dort, wo sie hingehört: Vollen Fokus auf Kunden und das, was ihnen einzigartigen Wert schafft
 
 

bottom of page